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Geschichte

Burg Nordeck Die älteste urkundliche Erwähnung von Nordeck stammt aus dem Jahre 1093. Die Anfänge der Burg und der Herren von Nordeck werden ins 12. Jahrhundert datiert. Die Burg ging um die Mitte des 13. Jahrhunderts an die Landgrafen von Hessen über, die damit die Straße von Mainz zur Amöneburg sperren konnten. Das Geschlecht der Herren von Nordeck erscheint nicht immer im besten Licht. So ist oft von so genannten Raubrittern die Rede. In der Zeit der Feudalherren, die Ankläger und Richter in einer Person waren, hatte das gemeine Volk oft unter der Willkür ihrer Herren zu leiden. Der Grund und Boden wurde an die Bauern nur verpachtet, die Bauern mussten dafür ihren so genannten Zehnt in Geld oder Naturalien abgeben. Die Burg wechselte im Laufe der Zeit häufig ihre Besitzer.

Mit der Gründung des Landschulheims im Jahre 1926 verwirklichte Otto Erdmann, ein Freund und Mitarbeiter von Paul Geheeb, dem Gründer der Odenwaldschule, seine Idee einer betont individuellen Erziehung. Der Hessische Kultusminister verlieh dem Landschulheim das Prädikat Schule besonderer pädagogischer Prägung. Das Internat bildet mit seinem pädagogischen Angebot eine Alternative zum staatlichen Schulwesen und bereichert so das Bildungswesen der Region.

Um privat finanzierte kulturelle Einrichtungen zu fördern, hat der Staat die steuerliche Abzugsfähigkeit von Spenden geschaffen. Wir möchten Ihnen daher die Spendenmöglichkeiten an unseren gemeinnützigen Verein Landschulheim Burg Nordeck e.V. oder an die Egon-Trapp-Stiftung nahe legen.

Burg Nordeck Während der hessischen Gebietsreform 1971 bildete Nordeck zusammen mit Winnen die Gemeinde Braunstein. Diese existierte bis 1976 und wurde dann in die Stadt Allendorf (Lumda) eingemeindet. Zentrum der Anlage ist die Burg, ehemals Sitz der Herren von Nordeck. Ihre ältesten Teile stammen aus dem 11. Jahrhundert, so auch die unteren Geschosse des 22 Meter hohen Bergfrieds. Er bietet einen weiten Ausblick ins Lumdatal, zu den Bergen um Gießen und zum Vogelsberg.